Die Ausbildung zum Blindenführhund

 

Die Ausbildung der angehenden Blindenführhunde läuft nach einem strukturiertem Ausbildungskonzept ab, welches so nah wie nur möglich am Alltag des Blinden bzw. Sehbehinderten angelehnt ist.

 

Bei allen Trainingssequenzen achte ich vor allem auf die Arbeitsfreude der Hunde. Diese ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildung und die spätere Führhundversorgung.

 

Im Verlauf der etwa 9 monatigen Ausbildung durchläuft der Hund verschiedene Stationen, welche später nach und nach miteinander kombiniert werden und so ein zuverlässiges Gesamtbild aus den Bereichen Unterordung, Freizeitverhalten und natürlich der Führarbeit ergeben.

 

So erlernt der Hund Schritt für Schritt das Anzeigen verschiedenster Nahziele (Treppen, Ampeln, Türen, Sitzgelegenheiten etc.) sowie das sichere Führen des Halters um die verschiedensten Hindernisse (Aufsteller, herabhängende Zweige etc.) und in allen Alltagssituationen (Bahnhöfe, Einkaufszentren, Behörden, öffentliche Verkehrsmittel etc.). 

Das Freizeitverhalten des Hundes hat den gleichen Stellenwert wie die anderen genannten Ausbildungsabschnitte, sodass dieses ebenso intensiv und täglich parallel trainiert wird. 

 

Weil mir vor allem die Individualität eines jedem künftigen Führhundhalters am Herzen liegt, ist neben der Grundausbildung auch das speziell auf den Halter zugeschnittene Training wichtig.

Dies kann z.B. das Training im Hörsaal der Universität oder in anderen öffentlichen Institutionen sein.

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© Hundeschule Dennis Dietz (behördlich geprüfter Hundetrainer)